Der Katalysatorträger ist ein spezieller Bestandteil von Feststoffkatalysatoren. Er dient als Dispergiermittel, Bindemittel und Träger für die aktiven Komponenten des Katalysators und kann mitunter selbst als Katalysator oder Cokatalysator fungieren. Der Katalysatorträger, auch einfach Träger genannt, ist eine der Komponenten von Trägerkatalysatoren. Er ist in der Regel ein poröses Material mit einer bestimmten spezifischen Oberfläche. Die aktiven Komponenten des Katalysators sind häufig daran gebunden. Der Träger dient hauptsächlich dazu, die aktiven Komponenten zu stützen und dem Katalysator spezifische physikalische Eigenschaften zu verleihen. Der Träger selbst besitzt jedoch im Allgemeinen keine katalytische Aktivität.
Anforderungen an den Katalysatorträger
1. Es kann die Dichte der aktiven Komponenten, insbesondere von Edelmetallen, verringern.
2. Und kann in eine bestimmte Form gebracht werden.
3. Das Sintern zwischen den aktiven Komponenten kann bis zu einem gewissen Grad verhindert werden.
4. Kann Gift widerstehen
5. Es kann mit den aktiven Komponenten interagieren und mit dem Hauptkatalysator zusammenwirken.
Einfluss des Katalysatorträgers
1. Reduzierung der Katalysatorkosten
2. Verbesserung der mechanischen Festigkeit des Katalysators
3. Verbesserung der thermischen Stabilität von Katalysatoren
4. Aktivität und Selektivität des zugesetzten Katalysators
5. Katalysatorlebensdauer verlängern
Einführung in verschiedene primäre Datenübertragungsanbieter
1. Aktiviertes Aluminiumoxid: der am häufigsten verwendete Träger für industrielle Katalysatoren. Es ist kostengünstig, hochhitzebeständig und weist eine gute Affinität zu aktiven Komponenten auf.
2. Kieselgel: Die chemische Zusammensetzung ist SiO₂. Es wird üblicherweise durch Ansäuern von Wasserglas (Na₂SiO₃) hergestellt. Nach der Reaktion von Natriumsilikat mit Säure bildet sich Silikat; die Kieselsäure polymerisiert und kondensiert zu Polymeren mit unklarer Struktur.
SiO2 ist ein weit verbreiteter Trägerstoff, seine industrielle Anwendung ist jedoch geringer als die von Al2O3, was auf Nachteile wie schwierige Herstellung, geringe Affinität zu aktiven Komponenten und leichte Sinterung bei gleichzeitigem Vorhandensein von Wasserdampf zurückzuführen ist.
3. Molekularsieb: Es handelt sich um ein kristallines Silikat oder Aluminosilikat mit einem Poren- und Hohlraumsystem aus Silizium-Sauerstoff-Tetraedern bzw. Aluminium-Sauerstoff-Tetraedern, die über Sauerstoffbrücken verbunden sind. Es zeichnet sich durch hohe thermische und hydrothermale Stabilität sowie Säure- und Laugenbeständigkeit aus.
Veröffentlichungsdatum: 01.06.2022